Welche Brettgröße für welche Küche: ein Größenratgeber für Ihr Verkaufsteam

Zu klein zum Arbeiten oder zu groß zum Abwaschen: Die falsche Größe ist ein häufiger Grund, warum ein gutes Brett im Schrank landet. Vier Fragen helfen Ihrem Team, das richtige zu empfehlen.

1. Vier Fragen an den Kunden

  • Für wie viele Personen kochen Sie?
  • Was schneiden Sie am häufigsten?
  • Wie viel freie Arbeitsfläche haben Sie?
  • Wie breit ist Ihre Spüle?

2. Typische Größen und ihr Zweck

  • Klein, etwa 20 × 30 cm: Frühstück, Obst, der schnelle Snack
  • Mittel, etwa 35 × 25 cm: tägliches Kochen für ein bis zwei Personen
  • Groß, etwa 40 × 30 cm: Kochen für die Familie, Fleisch, großes Gemüse
  • Extragroß, 50 × 40 cm und mehr: Tranchieren, Backen, Servieren für Gäste

3. Faustregeln

  • Das Brett sollte länger sein als das längste Messer, das darauf benutzt wird.
  • Es sollte in die Spüle passen, zumindest schräg, sonst wird es nicht richtig abgewaschen.
  • Auf der Arbeitsplatte sollte daneben noch Platz für eine Schüssel bleiben.
  • Passen zwei Größen in die Spüle, empfehlen Sie die größere.

4. Stärke und Gewicht
Ein dünnes Brett von etwa 2 cm ist leicht und gut zu verstauen. Ein dickes Stirnholzbrett ab 4 cm liegt ruhig und hält länger, kann aber mehrere Kilogramm wiegen. Fragen Sie, wer es heben und abwaschen wird, und lassen Sie den Kunden das Brett in die Hand nehmen.

5. Auch die Form zählt
Rechteckige Bretter bieten die meiste Schneidfläche. Runde Bretter sind zum Servieren da. Ein Griff hilft beim Tragen, eine Saftrille bei Fleisch und saftigem Obst. Füße geben Halt, ein Brett ohne Füße lässt sich dafür beidseitig nutzen.

6. Ein Tipp für die Verkaufsfläche
Legen Sie ein Maßband ans Regal und drucken Sie die Maße groß auf das Preisschild. Viele Kunden kennen Spüle und Arbeitsplatte nur ungefähr. Bieten Sie an, das Brett zurückzulegen, bis zu Hause gemessen wurde.

7. Online
Nennen Sie alle drei Maße und das Gewicht und zeigen Sie ein Foto mit einer Hand oder einem Brot als Größenvergleich.

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